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Wie führt man einen Welpen ans BARFEN?

Dürfen Welpen gebarft werden?

Ja, eine biologisch artgerechte Rohfütterung ist auch für Welpen ohne Probleme möglich. Dabei lohnt es sich parallelen zum Wolf zu ziehen, des Hundes ursprüngliche Abstammung. Wölfe jagen in freier Wildbahn ihre Beute und versorgen Ihre Welpen mit allem was das natürliche Nahrungsangebot hergibt. Vor allem Fleisch steht auf dem Speiseplan der Wolfsjungen. Die ersten Wochen ernähren sich die jungen Wölfe, genau wie Hundewelpen, von Muttermilch. Gefolgt von vorverdauter Nahrung, die erwachsene Wölfe hervorwürgen. Sobald das Gebiss der kleinen dann vollständig entwickelt ist, werden erste Fleischstücke gefressen. Durch die Ernährung mit BARF genießen Welpen schon frühzeitig alle Vorteile der Rohfütterung. Optimal versorgt mit allen notwendigen Vitaminen und Nährstoffen wachsen Welpen besonders gesund und gleichmäßig auf.

Von der Laktation zum BARF

In den ersten 4 Wochen versorgt die Muttermilch unsere Welpen mit allem notwendigen. Die Kolostramilch enthält dabei alle essenziellen Nährstoffe zum Aufbau des Immunsystems. Während der Schwangerschaft und der Laktation ist es wichtig die Hündin richtig zu ernähren. Lesen sie dazu auch unseren Beitrag: „Wie ernähre ich meinen Hund während Schwangerschaft und Laktation“. Die Entwicklung der kleinen Welpen schreitet zügig voran und ab der 4. Woche beginnen sie bewusst das Futter der Mutter wahrzunehmen. Starten sie die Rohfütterung der Kleinen mit einem BARF-Brei. Dieser sollte leicht verdaulich, gut verträglich, fettarm und eiweißreich sein. Fleischsorten wie unser reines, mageres Rind oder unser Putengulasch eignen sich hervorragend und werden durch die Zugabe von erntefrischem Gemüse zu einer vollwertigen BARF-Mahlzeit. Sobald sich das Gebiss der Kleinen komplett entwickelt hat, können Sie auf feste Nahrung umstellen. 

BARF in der Aufzucht

Ab der 6. Woche können Sie kleine fleischige Stücken füttern. Sobald sich die Milchzähne komplett ausgebildet haben, können fleischige Knochen auf dem Speiseplan stehen. Auch Blättermagen, Rinderpansen, Hühnerhälse oder Hühnerfüße sorgen für eine artgerechte Beschäftigung und jede Menge Kauspaß. Ebenfalls kann so die optimale Calciumversorgung sichergestellt werden.

Nahrungsergänzung mit hochwertigen Ölen

Genau wie bei unseren erwachsenen Lieblingen, liefern Öle unseren Kleinsten essenzielle Fettsäuren. Fisch- Nachtkerzenöl, Lachsöl oder unser reines Hanföl eignen sich sehr gut und können bedenkenlos zum Futter beigemischt werden. Vermeiden Sie die Zugabe von Leinöl, da Welpen erst ab dem 3. Monat Linolsäure verdauen können! 

Fütterungsempfehlung

Die Rohfütterung von Welpen unterscheidet sich vor allem in der Futtermenge von der erwachsenen Frischfleischfütterung. Durch das Wachstum benötigen Junghunde mehr Energie. Reichen bei einem erwachsenen Hund noch 2-3% seines Körpergewichtes, benötigt ein bereits Welpe 4-8%. Außerdem muss die Futtermenge immer wieder angepasst werden, da Welpen stetig wachsen und an Gewicht zunehmen. Um einen reibungslosen Übergang von Muttermilch auf BARF zu gewährleisten, füttern Sie den Tagesbedarf Ihres Welpen zu Beginn in 4-5 kleine Mahlzeiten pro Tag. Steigern Sie die Portionsgrößen langsam bis sie bei nur noch 2 Mahlzeiten pro Tag angekommen sind. Ebenfalls sollte der Fleischanteil für Junghunde bei mindestens 80%, also 5% höher als bei erwachsenen Artgenossen.

Fazit
Die Geburt wird oft als Wunder der Natur beschrieben. Und genau deshalb sollten wir den Kleinsten ein Stück Natur zurückgeben. BARF setzt auf natürliche zusatzstofffreie Produkte und gewährleistet eine optimale Entwicklung unserer Welpen. Junge Hunde gewöhnen sich sehr schnell an die artgerechte Frischfleischfütterung und können schon ab der 4. Lebenswoche geBARFT werden. Unserer Meinung nach, ist die biologisch artgerechte Rohfütterung von Welpen unkompliziert und die beste Alternative zu industriellem auf Masse produzierten Fertigfutter.


 Bildquelle: kim_hester/pixabey.com

 

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