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Übergewichtige Hunde: so hilft BARF!

Ist das noch Winterspeck oder kann das weg? Übergewicht ist zur Volkskrankheit geworden! Durch das Überangebot und die ständige Verfügbarkeit von Lebensmitteln sind mittlerweile ca. 53% der Deutschen übergewichtig. Auch vor unseren Tieren macht diese Krankheit nicht halt, fast jeder zweite erwachsene Hund in Deutschland ist zu dick. Zu wenig Bewegung, auf Masse produziertes Fertigfutter und die oft falsch verstandene Tierliebe sind dabei die Hauptgründe. Die Folgen für die Gesundheit sind verheerend, oft leiden zu dicke Tiere an Diabetes, Herzkrankheiten oder Gelenkschmerzen. Achten Sie deshalb auf eine gesunde biologisch artgerechte Ernährung, die der Kalorienzufuhr Ihres Tieres entspricht.

Ist mein Hund zu dick?

Das Übergewicht des Hundes beginnt beim Menschen, nur wenn dieser objektiv bleibt und sein Fütterungsverhalten hinterfragt kann er überschüssige Pfunde bei seinem Tier erkennen. Füttern Sie oft vom Tisch und geben häufig zu viele Leckerlies? Dann könnte das ein Hinweis auf eine zu kalorienreiche Ernährung sein. Hunde nehmen vor allem am Brustkorb und Bauch zu. Sichtbare Rippen und eine von oben erkennbare Taille sind deshalb wichtige Indikatoren für ein idealgewichtiges Tier. Sind die Rippen mit den Fingern leicht ertastbar ist Ihr Vierbeiner normalgewichtig. Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst und achten darauf nur leicht mit den Fingern nach den Rippen zu tasten, um ein möglichst exaktes Ergebnis zu erhalten. Ein besonders dichtes und dickes Fell kann Ihren Vierbeiner ebenfalls dick wirken lassen, da einige Rassen auch im Sommer ihr Unterfell behalten. Das Gewicht ist ein weiterer wichtiger Faktor um Übergewicht bei Ihrem Tier erkennen zu können. Ab einem Gewicht das 10-20% über dem Normalgewicht liegt, gilt ein Tier als übergewichtig.

Ursachen für Übergewicht

Die häufigste Ursache für Übergewicht beim Tier ist falsch verstandene Zuneigung und Liebe ihrer Besitzer. Der Hund stammt vom Wolf ab, der früher zumeist tagelang ohne Fressen auskommen musste. Hat er also ein Tier erlegt wird er so viel fressen wie er nur kann, um die nächste Fastenperiode gut überstehen zu können. Unsere Hunde verfahren nach dem selben Motto, nur müssen diese weder jagen noch Dürrephasen ohne Fressen überstehen. Hunde haben außerdem kein Sättigungsgefühl und verspüren immer Hunger. Diese Kombination führt dazu das Besitzer ihre Hunde häufig mit zu vielen Leckerlis oder zu großen Portionen sattfüttern wollen. Die daraus resultierende dauerhaft positive Energiebilanz bewirkt die Zunahme Ihres Tieres. Auch das Alter spielt eine Rolle, ältere Tiere bewegen sich weniger und ihr Stoffwechsel verlangsamt sich. Nach einer Kastration neigen viele Tiere ebenfalls dazu an Gewicht zuzulegen. Das liegt daran, dass kastrierte Hunde ruhiger werden und mehr fressen. Passen Sie also, unmittelbar nach der Kastration, die Futterration an und steigen auf ein eher kalorienarmes Futter um. Zu empfehlen sind unsere besonders fettarmen BARF- Delikatessen wie Entenherzen, Putengulasch oder unser Hähnchen-Power-Mix. Natürlich kann Übergewicht auch medizinische Gründe haben. Sollte Ihr Tier ohne ersichtlichen Grund zunehmen oder nicht abnehmen, empfehlen wir den Gang zum Tierarzt. Dieser kann ebenfalls das Idealgewicht und die körperliche Eignung für eine Diät feststellen.

Die richtige Ernährungsumstellung beim Hund

Wie beim Menschen gibt es auch für Tiere besonderes Diätfutter. Die Unternehmen werben mit weniger Fett bzw. mit Ernährungskonzepten. Diese speziellen und zumeist sehr teuren Produkte sind in unseren Augen nicht nötig, denn der Schlüssel für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme liegt im Kaloriendefizit und das kann durch eine einfach Ernährungsumstellung und die genaue Kontrolle der Energiezufuhr erreicht werden. Wir empfehlen die Umstellung auf Biologisch Artgerechtes Rohes Fleisch kurz BARF. Die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett, und Kohlenhydrate können selbst zusammengestellt und ganz einfach ins richtige Verhältnis gebracht werden. Auch unsere Premiummenüs vom Rind oder Huhn eignen sich hervorragend für Diäten. Als kalorienarme Snacks können Sie Herzen oder getrocknete Rinderlunge füttern. Diäten sollten nie länger als 6 Wochen dauern, da die meisten Kalorien im Fett stecken und unsere Tiere nicht zu lange auf den wichtigen Energieträger verzichten sollten. Ersetzen Sie Fette während der Diät durch Gemüse und Obst, da diese die Vitamin- und Nährstoffversorgung sicherstellen. Die richtige Futtermenge können Sie auf Grundlage des Normalgewichtes Ihres Vierbeiners berechnen und durch abwiegen kontrolliert werden. Ernährungsumstellungen bzw. Diäten sollten immer Schrittweise erfolgen, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Sport und Bewegung

Durch Sport und Bewegung wird der Energieverbrauch unserer Fellnasen erhöht und somit das Kaloriendefizit automatisch vergrößert. Auch hier gilt lieber Vorsicht als Nachsicht! Passen Sie die Bewegung dem Gewicht Ihres Tieres an. Fangen Sie bei stark übergewichtigen Tieren mit langen Spaziergängen und gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen an. Leicht übergewichtige Tiere können dagegen etwas intensivere sportliche Aktivitäten zugemutet werden. Alle auf Ausdauer Sportarten unterstützen Diäten und Ernährungsumstellungen enorm.

Fazit
1. Übergewicht feststellen - sein Sie ehrlich mit sich und hinterfragen Ihr Fütterungsverhalten
2. Idealgewicht zur Berechnung der Futtermenge feststellen/regelmäßig Gewicht kontrollieren
3. Industrielles Fertigfutter vermeiden, zu gesunder alternative greifen (z.B. BARF)
4. Kalorienzufuhr senken
5. Leckerlies in Futtermenge einrechnen
6. Sorgen Sie für ausreichend Auslauf und Bewegung
7. Idealgewicht macht Hunde nachweislich glücklicher!


Bildquelle: pixabay.com/Ihtar

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