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Gesundes Hundeeis selber machen

Du möchtest deinem Vierbeiner an heißen Sommertagen eine gesunde Abkühlung gönnen? Dann haben wir das perfekte Rezept für dich! Wir erklären dir, wie du mit nur wenig Aufwand das perfekte Hundeeis selber machen kannst. Wenn du bereits barfst, hast du vermutlich die meisten Zutaten schon zu Hause und kannst direkt starten!

 

Hundeeis Rezept: Wie macht man Eis für Hunde selbst?

Bestimmt hast du bereits in verschiedenen Tiernahrungsgeschäften fertiges Hundeeis entdeckt und dich gefragt: Woraus besteht Eis für Hunde eigentlich? Die Antwort ist oft eine längere Liste aus Zutaten, die für Laien schwer durchschaubar sind. Besonders für Hundehalter:innen, deren Vierbeiner zu Allergien oder Unverträglichkeiten neigen, ist dieses Eis oft nicht geeignet.

Auch Hundeeis Rezepte aus dem Internet beinhalten nicht immer die gesündesten oder geeignetsten Zutaten. Hundeeis aus Leberwurst beispielsweise kann je nach Menge viel Vitamin A enthalten. Dieses Vitamin kann bereits bei einer 10-fach überschrittenen Tagesdosis zu gesundheitlichen Problemen führen. Zusätzlich enthält Leberwurst für den menschlichen Verzehr Gewürze, die für Hunde nicht geeignet sind. Daher gehört Leberwurst nicht in das Hundeeis zum Selbermachen – vor allem, wenn du es deinem Hund regelmäßig geben möchtest.

Aus diesen Gründen haben wir dir ein gesundes Rezept für Hundeeis zusammengestellt, das du individuell auf deinen Vierbeiner anpassen kannst – so lassen sich Allergien oder Unverträglichkeiten ganz einfach berücksichtigen.

 

Zutaten

Basis: Für die Basis empfehlen wir gewolftes Rohfleisch, das du auch für die tägliche Futterration nutzt. Das kann z. B. Huhn, Pute, Fisch oder Pferd sein.

Flüssigkeit: Neben der Basis benötigt das Eis eine geeignete Flüssigkeit. Ideal sind ungesalzene, ungewürzte Fleischbrühe, Kefir, ungesüßter Naturjoghurt (gern auch auf Sojabasis) oder Kräutertee wie Fenchel- oder Kamillentee.

Frisches Obst oder Gemüse: Liefert Vitamine und Ballaststoffe. Gut geeignet sind Heidelbeeren, Banane, kernlose Wassermelone oder kleine Apfelstückchen.

Stiel: Damit das gesamte Eis essbar ist, kannst du als „Stiel“ ein Kaninchenohr, eine Karotte, einen Hühnerfuß oder ein ähnliches langes Leckerli verwenden.

Unser Hundeeis Rezept kann ganz individuell angepasst werden, sodass du keine Angst vor Unverträglichkeiten haben musst – vorausgesetzt, dein Hund kennt die Zutaten bereits. Wichtig ist nur, keine giftigen Lebensmittel zu verwenden und vor der Zubereitung Kerne gründlich zu entfernen.

Auch Hunde, die aus gesundheitlichen Gründen auf eine vegetarische oder vegane Diät angewiesen sind, können das leckere Hundeeis genießen. Eine Kombination aus Sojajoghurt, Obst und Gemüse ist eine gesunde, leichte Alternative.

 

Anleitung: Hundeeis selber machen Schritt für Schritt

Um das Hundeeis selbst zu machen, verwendest du am besten eine vorgefertigte Eisform. Falls du keine hast, eignen sich auch Pappbecher oder kleine Tupperdosen.

  • Lass das gewolfte Fleisch leicht antauen, damit du es besser verarbeiten kannst.
  • Gib die gewünschte Flüssigkeit hinzu, bis eine dickflüssige Masse entsteht, die sich gut in Formen gießen lässt.
  • Schneide Obst und Gemüse in kleine Stücke oder reibe es fein, falls dein Hund keine groben Stücke mag.
  • Vermische Basis, Flüssigkeit und Obst/Gemüse gründlich. Ein Handmixer oder Standmixer eignet sich perfekt dafür
  • Geheimtipp: Wenn du ein Mixgerät hast, kannst du alle Zutaten direkt zu einer Art Smoothie verarbeiten.
  • Fülle die Mischung in deine Eisformen oder Becher, stecke den gewählten „Stiel“ hinein und ab damit ins Tiefkühlfach.
  • Nach wenigen Stunden ist dein selbstgemachtes Hundeeis fertig und dein Vierbeiner kann sich über eine gesunde Erfrischung freuen.

 

Gesunde Abkühlung für Hunde

Anstelle von gekauftem Hundeeis, das oft Allergene, pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse oder minderwertige Inhaltsstoffe enthält, kannst du mit unserem Rezept für Hundeeis alle Zutaten selbst bestimmen. So weißt du immer ganz genau, was im Napf landet.

Da du die volle Kontrolle über alle Zutaten hast, kannst du die verwendete Menge für das Eis am Ende des Tages von deiner BARF-Ration abziehen. An heißen Sommertagen mit wenig Bewegung benötigt dein Hund natürlich auch weniger Kalorien. Mit einem kleinen Blick auf die gesamte Futterration bleibt das Hundeeis eine gesunde Abkühlung und wird nicht zur unerwarteten Kalorienbombe.

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