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10 häufige Fragen bei der BARF-Umstellung

Vor der Umstellung von gewöhnlichen Nass-/ Trockenfutter auf eine gesunde BARF-Ernährung stellen sich für die Besitzer oft viele Fragen. Damit die Umstellung so einfach wie möglich gelingt, möchten wir die am häufigsten gestellten Fragen im folgenden Beitrag beantworten.

1. Warum ist BARFen so gesund?

Hier reicht ein kurzer Blick auf den Vorfahren des Hundes, den Wolf. Dieser schloss sich bereits vor 130.000 Jahren, in einigen Teilen der Welt, dem Menschen an. Sein Verdauungsapparat ähnelt dem des häutigen Haushundes enorm. Der Verdauungstrakt von Carnivoren ist darauf ausgelegt rohes Fleisch zu zersetzen. Die Magensäure ist extrem sauer und durch den hohen Anteil Salzsäure können Salmonellen und andere Bakterien abgetötet, sowie Knochen und rohes Fleisch kinderleicht zersetzt werden. Der Wolf frisst immer das komplette Beutetier und nimmt somit über den Mageninhalt der Beute, alle wichtigen Nahrungsbestandteile und Ballaststoffe auf. Beim BARFen ist Fleisch die Grundlage der Ernährung und wird mit allen wichtigen Bestandteilen ergänzt. Hierfür eignen sich sehr gut unsere fertigen Gemüse-Mix Produkte wie z.B. pürierter Rote Beete, Apfel, Kartoffel, Möhren-Mix oder unser vitaminreicher Rote Beete-Kartoffel-Mix. Die Zugabe von Ölen und Pulvern rundet eine ausgewogene, artgerechte Ernährung ab. Sehr zu empfehlen sind kaltgepresste Öle wie z.B. Leinöl, Nachtkerzenöl oder Schwarzkümmelöl.

2. Kann ich Nass-/Trockenfutter mit artgerechtem rohen Futter mischen?

Generell sollte man dies nicht machen! Fertigfutter und rohes Fleisch haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Das bedeutet, dass Fertigfutter viel länger im Verdauungstrakt verweilt als Rohfutter und dies kann zu Blähungen, Verstopfung oder sogar einer Magenumdrehung führen. Wenn Sie also eine ausschleichende Futterumstellung wählen und nicht darauf verzichten können Fertigfutter und Rohfutter zu geben, dann versuchen Sie beide Futterarten nicht in einer Mahlzeit zu mischen, sondern diese nacheinander mit genügend Abstand füttern. Geben Sie Ihrem Tier also 2 Mahlzeiten z.B. morgens roh und abends trocken. Wir empfehlen Trockenfutter von Wolfsblut, dass durch seine natürliche Zusammensetzung und den hohen Fleischanteil hervorragend für Carnivoren geeignet ist.

3. Können Welpen von Geburt an geBARFt werden?

Ja, die Rohfütterung von Welpen bringt viele Vorteile. Welpen, die von Geburt an roh gefüttert werden sind aktiver, lebendiger und haben ein aufgeweckteres Wesen als andere Jungtiere im gleichen Alter, die mit Fertigfutter ernährt werden. Züchter berichten, dass Welpen langsamer, gleichmäßiger und gesünder wachsen. 

4. Mein Hund trinkt nach der Umstellung viel weniger – muss ich mir Sorgen machen?

Nein, das ist absolut natürlich. Fertigfutter im speziellen Trockenfutter, hat meistens unter 10% Wasseranteil. Die neue natürliche und frische Nahrung besteht hingegen zum Großteil aus Wasser und enthält weniger Salze, sodass der Wasserbedarf Ihres Vierbeiners sinkt.

5. Welche Knochen kann ich bedenkenlos füttern?

Bis auf Röhrenknochen und gekochte Knochen, da diese splittern können, stehen alle Knochen auf dem Speiseplan. Fleischknochen, Rippenknochen, Knorpel, Hähnchenhälse oder eine leckere Rinderbeinscheibe mit einem großen Knochen bietet jede Menge Abwechslung und Kauspaß. Allerdings sollte man bei Tieren, die nicht von Geburt an gebarft wurden, sehr harte Knochen vermeiden und die erste Knochenfütterung aktiv überwachen.

6. Steht auch Fisch auf dem Speiseplan?

Ja, Fisch ist ein sehr gesundes Futter für Ihren Vierbeiner. Es besitzt jede Menge essenzielle Fette wie z.B. Omega 3 Fettsäuren und Omega 6 Fettsäuren. Die Fettsäuren liefern Energie und sorgen für ein gesundes Fell. Wie in der Natur verzehren Hunde die Fische im Ganzen, auch Haut, Kopf und Gräten werden mitgefressen. Unser Fisch „Komplett“ beinhaltet das Beste vom Lachs, Thunfisch und enthält zusätzlich wichtiges Calcium und Magnesium.

7. Mein Hund ist ein Schlinger – Was kann ich tun?

Tiere, vor allem Hunde, sind oft extrem futterneidisch. Haben Sie also mehrere Tiere, dann füttern Sie diese außer Sichtweite voneinander. Sollte Ihr Hund dennoch schlingen, dann füttern Sie das Fleisch und die Knochen in so großen Stücken, dass sie nicht einfach geschluckt werden können. Alternativ können Sie die Stücke auch festhalten, sodass Ihr Hund abbeißen muss.

8. Mein Hund setzt nach der Futterumstellung viel weniger Kot ab – ist das normal?

Ja, das ist absolut normal. Ihr Tier kann das rohe Fleisch viel besser verwerten und produziert automatisch weniger Ausscheidungen. Ein angenehmer Nebeneffekt einer ausgewogenen BARF- Ernährung.

9. Warum hat mein Hund weißen Stuhlgang?

Bei der Fütterung von Knochen ist das völlig normal,. Ist der Kot allerdings sehr hart, trocken und muss Ihr Hund ungewöhnlich doll beim absetzten des Kots pressen, dann ist der Knochenanteil in Ihrem BARF-Plan zu hoch. Gemüse- und Fleischanteil müssen erhöht werden, damit sich der Kot Ihres Vierbeiners wieder normalisiert.

10. Warum hat mein Tier bei der Umstellung Durchfall?

Bei der Umstellung kann es öfter zu Durchfall kommen, da sich der komplette Organismus, vor allem der Verdauungstrakt erst an die neue Kost gewöhnen muss. Wichtig ist, dass Sie klar zwischen, weichen Kot und Wasserdurchfall unterscheiden. Weicher Kot normalisiert sich gewöhnlich innerhalb von ein paar Tagen, wenn die Verdauung anfängt wieder normal zu arbeiten. Sollte der Durchfall wässrig sein und nach ein paar Tagen nicht verschwinden, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

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